„Märchen – vielfältig und mehrsprachig“

In Kooperation von Mensch:Theater und der Kinder- und Jugendstadtbibliothek habe ich Januar bis Juni 2013 einmal in der Woche mit der Integrationsklasse der Johannes-Kepler-Werkrealschule in Mannheim die Welt der Märchen erforscht.

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Hier ein Presseartikel des Mannheimer Morgen:

Stadtbibliothek: Abschlussfest nach zwei erfolgreichen Projekten

Schüler gestalten Bücher

Munteres Kindertheater im Dalberghaus und ein ganzer Stapel selbst gestalteter Bilderbücher: Im Rahmen eines Abschlussfestes in der Kinder- und Jugendbibliothek im Dalberghaus präsentierten Schüler der Johannes-Kepler-Werkrealschule sowie der Mozart- und Jungbuschgrundschule die Ergebnisse der Projekte „Märchen – vielfältig und mehrsprachig“ und „Einfach fantastisch – eine Reise in die Bilderbuchwerkstatt“, die der Förderkreis der Stadt- und Musikbibliothek umsetzte in Kooperation mit der Stadtbibliothek und den Mannheimer Schulen – finanziell unterstützt durch das Deutsche Kinderhilfswerk.

Beim Bilderbuchprojekt erlernten Lara, Noah und ihre Klassenkameraden am Beispiel eines Bilderbuches über Farben den kreativen Umgang mit einer Zeichnung, aber auch mit der Sprache. Dabei probierten die Kinder der Mozart- und Jungbusch-Grundschule – unterstützt von Kunstpädagogin Bettina Spies – verschiedene Techniken aus und schauten einem „echten“ Bilderbuchautor über die Schulter. Stolz zeigten Jumana und Melisa ihre farbenfroh gestalteten Bilderbücher, die sie in der Werkstatt in der Alten Feuerwache auch selbst gedruckt haben.

Beim Projekt „Märchen – vielfältig und mehrsprachig“ erlebten und erforschten Schüler der Integrationsklasse der Johannes-Kepler-Werkrealschule mit Theaterpädagogin Marie Scholz die Welt der Märchen, lernten die verschiedenen Märchenfiguren kennen, wie Märchen aufgebaut sind und die Sprache. Ein Höhepunkt war die Lesung von Dirk Nowakowski, der spannende, lustige und gruselige Geschichten aus aller Welt erzählte. Es wurde gespielt, gerappt und am Ende sogar eine CD aufgenommen mit Dany Fresh von der Popakademie. „Die Kinder, die vorher kein Wort Deutsch kannten, haben bei dem Projekt Riesenfortschritte gemacht“, freute sich Lehrerin Maren Wolke.

Kinderhilfswerk unterstützt

Aus Ideen der Schüler entstand ein Theaterstück, in Anlehnung an Romeo und Julia, aber mit Happy End, das Jandra aus Brasilien, Theodor aus Rumänien und ihre Klassenkameraden mit sichtlicher Begeisterung beim Abschlussfest vor begeistertem Publikum präsentierten. „Ihr seid alles große Künstler“, lobte Schulbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb. Die Schüler hätten bei den Projekten nicht nur gelernt, ein Bilderbuch zu bebildern und was es bedeutet zu sehen, sondern auch die Welt heute für morgen zu verändern. Die Bürgermeisterin dankte allen Akteuren und dem Deutschen Kinderhilfswerk, das die Projekte mit je 4500 Euro förderte.

Ralf Göttert, Regionalbetreuer des Kinderhilfswerks, erklärte: „Es ist ein besonderes Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerks, die kulturelle Kompetenz von Kindern, die besonders von Bildungsbenachteiligung betroffen sind, zu verbessern“. Der Förderkreis-Vorsitzende Dr. Michael Wegner hob die Bedeutung der Stadtbibliothek hervor über die Bildungsangebote raus als „Eckpfeiler der Mannheimer Bildungsoffensive“. -ost-

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 11.06.2013

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